Tageszahl 888 = Ist Streit heute vorprogrammiert?

Tageszahl 888 = Ist Streit heute vorprogrammiert_

Ihr Lieben,

ungewollt wurde ich heute bereits mehrmals Zeugin von hitzigen Meinungsverschiedenheiten. Ich habe mich fremdgeschämt bei dem Versuch einer Kundin, in einem Laden ein angebliches Angebot mit Gratis-Zusatzprodukt trotz Ausverkaufs doch noch zu erhalten.

Ein anderer Disput erfolgte in einer Sprache, die ich nicht verstehe, deren Tonlage aber sehr wohl auf ein erbittertes Wortgefecht schliessen liess. Trotz Hecken und Zäunen bekommt man doch häufig mit, was in den Familien von Nachbarn vor sich geht – ich habe dann die Flucht aus dem Garten ergriffen, weil ich nicht mitanhören wollte, dass bei dem 11-monatigen Sprössling durch das Passivrauchen des Vaters der immer vor der offenen Tür qualmt, schon die Lunge des armen Kindes angegriffen ist.

Nein, also heute ist ganz offensichtlich ein kämpferischer Tag, an dem die Gefühle hochkochen, die vielleicht schon eine ganze Weile in der Tiefe brodeln.

Und dabei verspricht doch die Tageszahl 08.08.2015 = 888 Neubeginn, Glück, Reichtum und Erfolg.

Gerade deshalb ist es jetzt so, dass vieles an die Oberfläche geschwemmt wird, was schon längere Zeit wie ein Schatten auf dem Herzen liegt. Denn mit der Energie der Erneuerung kann man die Lasten von gestern einfach nicht mehr länger tragen.

Wir wollen vorwärtskommen, uns endlich weiter entwickeln, all das zeigen, was wir sind, wie wir sind und möchten dadurch Glück, Freiheit und Frieden finden. Doch um dorthin zu gelangen, müssen wir uns erst einmal selbst anschauen. Der Spiegel unserer Seele wird uns von unseren Lieben auf direktem Weg vorgehalten. Was wir dann darin sehen, gefällt uns oft nicht!

Wir sehen dort unseren Egoismus, den wir anderen vorwerfen, Faulheit, die wir uns selbst nicht zugestehen, wir sehen Unvollkommenheit, weil wir selbst auch nicht perfekt sind, es aber gerne wären.

Diese Spiegel der Seele bringen uns dann dazu, uns gegen den anderen aufzulehnen, und dabei erkennen wir gar nicht, dass wir uns ja nur selbst sehen!

Jedes Problem, das wir mit anderen Menschen haben, wirft uns am Ende auf uns selbst zurück. Wir können andere nicht verändern, nicht verbiegen, uns so zurecht biegen, wie wir sie gern hätten. Einzig die Veränderung in unserem Inneren vermag das.

Doch bis es so weit ist, dass wir zu dieser tiefen Erkenntnis kommen, dass alles, was wir sehen mit unserer Sichtweise, unserer Einstellung zu tun hat, werden wir weiter in Spiegel schauen.

Wo immer ein Widerstand auftaucht, kannst Du davon ausgehen, dass das Problem nicht beim anderen zu lösen ist, sondern bei Dir selbst!

Deshalb sind die heutigen Tagesenergien auch für viele Menschen nicht einfach, deshalb fühlen sie sich wie im Schleudergang, stehen kopf und sind deshalb kopflos. Der Kopf, der sonst immer eine gute Erklärung bereit hält, ist durcheinander und kommt mit den Gefühlen nicht zurecht.

Doch das Neue bricht sich einen Weg durch das Gefühlsgewirr. Mitten hindurch kommt die Zeit der Erneuerung, der Selbsterkenntnis, des Verstehens – erst dann wartet auf der anderen Seite (hinter dem Spiegel!) das Glück und die Liebe und das Vertrauen und der Frieden und und und…

Es liegt also an Euch, Ihr Lieben, ob Ihr weiterhin böse auf das Spiegelbild seid und den Spiegel kaputt machen wollt, oder ob Ihr genau hinseht, ob Ihr Euch Eurem Inneren zuwendet und dort nach dem Ausschau haltet, was Euch nicht gefällt und verändert.

Eure Ashanar

Achtung, seltenes Exemplar! Ich habe einen gefunden!

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Hallo Ihr Lieben,

es ist kaum zu glauben, doch es gibt sie noch. Heute ist mir durch einen glücklichen Zufall tatsächlich einer über den Weg gelaufen.

Es gibt so viele Geschichten und Sprichwörter über diese seltenen Exemplare, vom Hans im Glück und vom Schmied der ebensolches selbst schmiedet und vielen mehr.

„Ich bin halt ein Glückspilz“ das waren die Worte, die mich zu einem überraschten Ausruf mit anschliessendem freudigen Lachen animierten. Eine so lautende Antwort finde ich absolut faszinierend, vereint sie doch all das Streben nach Beständigkeit des so flüchtigen Glücks in einem dauerhaften Zustand. Es ist also gar nicht mehr die Frage, ob denn die Wünsche, die an das Universum verschickt werden, mit einer positiven Antwort bedacht werden, nein, es ist eine unumstössliche Tatsache.

Ich hakte nach, weil meine Neugier geweckt und hellwach bei Fuss stand. „Und wie machst Du das? Kann das sein, dass Du nie etwas Negatives denkst?“ Auch diese Frage wurde bejaht. Die Bezeichnung oder besser gesagt, das Prädikat Hoffnungsloser Optimist erhält damit eine ganz andere Bedeutung.

So schlicht und einfach und doch solch ein tiefgreifendes Vertrauen, dass es das Leben schon gut mit einem meint und einem immer wieder und immer weiter günstige Umstände, richtige Zeitpunkte, die richtigen Menschen und die richtigen Orte zuführt – das grenzt schon an ein Wunder.

Doch das ist es eigentlich gar nicht, wenn man einmal näher hinsieht. Selbst das, was andere als schlimme Sache oder Misserfolg deklarieren würden, kann ein Glückspilz natürlich nur als einen Wink des Schicksals sehen, der darauf hindeutet, dass etwas in eine andere Richtung gehen muss, damit es gelingt.

Es ist absolut spannend, denn ich kenne auch die andere Seite, nämlich die des hoffnunglosen Pessimisten, dem immer nur Schlechtes widerfährt, dem die übelsten Geschichten passieren, weil – ja, es war ja nicht anders zu erwarten. Man könnte nun auf Selbstsabotage tippen oder vermuten, dass sich dahinter sich selbst erfüllende Prophezeiungen verbergen, aber ich glaube, es verhält sich anders. Derjenige, der sich als Unglücksraben bezeichnet, sieht ja darin, dass eben solche Missgeschicke und Schieflagen geschehen eine Bestätigung seiner inneren Einstellung. Das, was also als sehr positiv und schön gesehen werden könnte, wird mit Mißachtung versehen und die sogenannten Unglücke erhalten dadurch eine umso tiefere Wirkung.

Ist also alles nur eine Sache der Betrachungsweise oder der inneren Einstellung?

Wenn es wirklich so einfach wäre, könnte das ja jeder. Dann würden die Bücher über das Suchen und Finden des persönlichen Glücks nicht in den Bestsellerlisten ganz oben zu finden sein, denn dann würde jeder einzelne Ratgeber ja zum Ziel, also in den Tempel des irdischen Glücks führen.

Doch die Menschen hören nicht auf, zu suchen. Sie finden immer etwas, ob nun Glück oder Unglück, das wird dadurch bestimmt, wonach sie mit all ihrem Streben und Sehnen Ausschau halten. Es empfiehlt sich auch immer, erst einmal zu probieren, ob denn das so herbeigewünschte Glück dann auch hält, was es verspricht. Bin ich wirklich glücklicher, wenn ich habe, wonach es mich so sehr drängt?

Glücklichsein als Lebenseinstellung nimmt da schon etwas den Druck heraus, denn wenn die anvisierten Ziele dann erreicht sind und das Glück schon nach kurzer Zeit wieder seine Wirkung verliert, war es vielleicht noch nicht das richtige, echte Glück und die Suche beginnt von Neuem. Wenn aber das Glück nicht etwas ist, das wir außerhalb von uns finden können, sondern als etwas erkennen können, das bereits in uns ist, dann können wir doch aufatmen und uns selbst eingestehen: Ja, auch ich bin ein Glückskind! Auch ich verdiene es, wirklich, echt und aufrichtiges Glück in meinem Leben zu erfahren. Ich habe das Glück bei mir und es wird mich nicht verlassen. Es ist mit diesem Glück wie mit der einen, echten, großen Liebe. Wenn man sie einmal gefunden hat, lässt man sie nicht mehr los und sie verlässt einen auch nie mehr.

Wir alle wünschen uns doch, endlich dort angekommen zu sein, wo wir tief in uns spüren, ja, das ist es, genau das ist es, wonach ich mein Leben lang gesucht habe. Statt zu erkennen, dass es bereits in mir ist und dort leuchtet und brennt, ich aber nur den Schein dieses Lichts ausserhalb von mir erkenne und ihm nachjage, übersehe ich, dass ich es selbst bin, der diese Strahlen aussendet.

Sucht nicht mehr, sondern findet in Euch, was Euch wahrhaftig zusteht. Euer Glück ist ein Versprechen, eine Gabe Eures Schöpfers, Eurer Quelle, Ihr habt es nur vergessen auf Eurer langen Erdenreise.

Alles ist Liebe

Eure Ashanar

Mittagspausen-Gedanken

Hallo Ihr Lieben,

wieder ein Arbeitstag wie jeder andere, für die meisten von uns. Wir haben unsere vertrauten Abläufe, unsere Routinen. Alles ist wie immer. Ein weiterer Tag in unserem Leben.

Durch diese Routine geht uns der Blick auf das Wesentliche oft verloren, eben weil es so „normal“, so gewöhnlich ist.

Wir sind schon in Gedanken bei den nächsten Aufgaben oder bei dem, was wir am nächsten Tag tun werden. Dabei liegt das Gefühl, lebendig zu sein, ganz im JETZT. Je mehr wir ganz und gar bei dem sind, was wir in diesem Moment tun, desto stärker empfinden wir das.

Und genau hier liegt auch die Chance, uns glücklich zu fühlen. Indem ich ganz darin „aufgehe“, was ich gerade tue, verschmelze ich sinnbildlich mit Raum, Zeit und meiner Tätigkeit. Dieses Gefühl wird auch als im Flow-Sein bezeichnet. Ich fließe mit dem Leben, statt dagegen anzukämpfen.

Auch in alltäglichen Routinen verbirgt sich die Gelegenheit zum Genuss, zum Lebendigsein, wenn wir sie bewusst ausführen.

Eure Ashanar