Was ist Dein Thema? – Auflösung der Legung vom 15.08.15

Was ist Dein Thema?

Auflösung der Kartenlegung vom 15.08.15

1. Karte Lavendel

Höheres Selbst – Thema: Annehmen

Liebes Kind,

Du verbindest Dich in diesem Moment, in dem Du mich zu Dir gerufen hast, mit mir, mit Deinem Höheren Selbst. Ich trage alles Wissen und alle Befugnisse in mir, die Du benötigst, um in Deinem jetzigen Leben die Dinge zu durchleben, die Du Dir vorgenommen hast und die Deinem Seelenplan entsprechen. Ich spreche zu Dir von dem Annehmen. Es gibt viele Möglichkeiten etwas anzunehmen oder auch abzulehnen. Oftmals kommst Du in Deinem Leben in Situationen, die Dir wie eine Strafe vorkommen, weil sich alles gegen Dich zu wenden scheint. Vielleicht bist Du krank geworden oder Dein Partner hat Dich verlassen, vielleicht hast Du Deine Arbeit verloren oder liebe Freunde wenden Dir den Rücken zu. Vielleicht bist Du verzweifelt, weil Dir zu wenig Geld zum Leben bleibt oder ein Mensch, den Du sehr geliebt hast, ist gestorben. All diese Dinge können jedem Menschen geschehen, sofern sie ihm dabei helfen, zu lernen. Es ist nicht einfach nur Schicksal oder Zufall, wenn diese Dinge passieren, sondern sie dienen einem einfachen Zweck: der Bewusstwerdung. Wenn Du krank geworden bist, wirst Du erkennen, wo Du nicht gut für Dich selbst gesorgt hast und Dich vernachlässigt hast. Wenn Dein Partner Dich verlassen hat, wirst Du erkennen, wo Du Dich selbst nicht genug geliebt hast. Wenn Du Deine Arbeit verloren hast, wirst Du erkennen, dass Du neue und bessere Chancen bekommen wirst. Wenn Deine Freunde sich von Dir abwenden, wirst Du neue finden, die Dich schätzen. Du wirst in der Not erfahren, was Fülle bedeutet. Du wirst Dich durch den Tod eines lieben Menschen mit Deinem eigenen Dasein auseinandersetzen und mit der Bedeutung Deines Lebens. Alles hat seinen vollkommenen Sinn und entspricht genau dem Plan, der für Dich vorgesehen ist. Noch siehst Du nicht, welcher Segen Dir die jetzige Situation bringt, doch sei Dir gewiss, dass Du ihn später erkennen und verstehen wirst. Mein Auftrag ist es, Dir zu zeigen, dass dieses Verständnis zu Dir gelangen kann, indem Du Deine Situation annimmst, statt sie zu verurteilen, zu leugnen, abzulehnen. Ich bitte Dich sogar, für diese Situation zu danken! Wenn Du dankst, ist Deine Annahme vollkommen. Indem Du dankst, zeigst Du Gott, dass Du bereit bist, zu lernen und Dich der Weisheit zu öffnen. Du kannst Dich natürlich auch verschließen oder betäuben, um den Schmerz nicht zu spüren. Du kannst aber auch ganz bewusst die Gefühle, die Du im Moment hast, zulassen und Dir selbst eingestehen: “Ich weiß nicht, warum mir das passiert, aber es ist gut, auch wenn ich es noch nicht verstehen kann“. Nimm alles an, was in Deinem Leben ist, egal wie schwer, wie bitter, wie schmerzhaft es ist. Es ist nur in Deinem Leben, weil es ein Teil von Dir ist – und auf Seelenebene hast Du Dich dafür entschieden, um zu lernen.

Lavendel hilft Dir, Dich zu zentrieren, Deinen Fokus auf das Wesentliche zu richten und beruhigt Deinen Geist, der rastlos umherirrt auf der Suche nach Antworten.

2. Karte Patchouli

Lady Gaia – Thema: Nahrung

Ich bin es, Deine geliebte Erdenmutter. Ich bin der Planet, die Wesenheit, die Dir stets zu Füßen liegt. Auch ich habe ein Bewusstsein, wie alles, was existiert. Ich nähere mich Dir oft in Form von Begegnungen in der Natur. Immer dann, wenn Dich ein Sonnenaufgang in Hochstimmung versetzt, immer dann, wenn Du den Jahreszeiten horchst, den Stürmen, den Bewegungen der Erde und des Wassers, so bist Du in Berührung mit mir. Alle Lebewesen sind meine Kinder. Ich sorge gut für Euch, ich gebe Euch alles, was ihr braucht und noch mehr. Jede liebende Mutter tut dies für ihr Kind. Ich bin für Euch Menschen nicht fassbar, weil ich in allem bin. Ich bin die Seele der Erde, nicht die Erde selbst. Ich möchte Dir, liebes Erdenwesen, heute eine Botschaft übermitteln, die Dich bestärken soll in Deinem Tun. Es ist niemals wichtiger gewesen als in dieser Zeit, etwas zu tun. Da meine Energie Dir jetzt dient, ist es wichtig, dass Du nach innen fühlst, was Dir Dein Herz sagt und dann zögere bitte nicht, und tu es! Alles, was Du an Gedanken, die Dich drängen, an Gefühlen, die Dich umtreiben, in Dir hast, sind Signale, die nur darauf warten, Dir zu verstehen zu geben: Ja, jetzt ist die richtige Zeit. Gib das, was Du zu geben hast, nähre andere mit Deinem Wissen, Deiner Liebe, Deiner Kraft und Energie. Hab keine Sorge, dass Du zuviel geben könntest. Wenn Du Deinem Herzen folgst, erhältst Du mehr, als Du für Dich selbst brauchst. Dies ist das Zeichen der energetischen Nahrung, sie wird niemals weniger, sondern multipliziert sich dadurch, dass sie gegeben wird. Was Du zu geben hast, ist ein unendlich wichtiger Teil. Ach, ihr Menschenkinder, wenn ihr doch nur sehen könntet. Alles was ihr tut, alle Euere Gedanken, Worte und Handlungen, sie alle verbinden Euch miteinander in einem Maße, das ihr Euch nicht vorstellen könnt. Es ist wahrhaftig so, dass jede kleinste Bewegung, jeder kleinste Anstoß eine Kettenreaktion auslöst. Niemals geschieht etwas ohne einen Grund, ohne einen Ursprung. Genau genommen gibt es keinen Anfang, da die Schöpfung in ständiger Bewegung begriffen ist. Ich bitte Dich, lass das, was Du tust, aus dem Herzen geschehen, begebe Dich in den Fluss des Lebens, im Vertrauen, dass Deine Nahrung wahrhaftig wichtig und wunderbar ist für andere. Sprich liebevolle Worte, hege freudvolle, angenehme Gedanken, tue immer das Gute. Aber tu es!

Patchouli hilft Dir, auf sanfte Weise in Verbindung mit Deiner Erdenmutter zu bleiben. Es wiegt Dich mit seinem zugleich sanften, aber auch stärkenden Duft in der Gewissheit, zuhause zu sein, geborgen zu sein, geliebt zu sein.

3. Karte Pfefferminze

Jesus Sananda – Thema: Loslassen

Geliebtes Kind,

Du bist hier, um zu lernen. Du bist hier, um Erfahrungen zu machen und Gefühle zu durchleben. Du bist hier, weil Du Dir etwas vorgenommen hast, wovon Du meistens nichts mehr weißt. Doch wunderst Du Dich vielleicht, weshalb Dir manche Dinge immer wieder passieren, vielleicht in ähnlicher Form. Du begegnest Menschen, die dieselben Eigenschaften haben, die mit Dir das selbe Thema haben. Oftmals möchtest Du zweifeln und auch verzweifeln, weil Du aus diesem sich drehenden Rad nicht herausfindest. Du fragst Dich nach dem Sinn und warum gerade Dir dies geschieht. Du machst Dir unentwegt Sorgen darüber, wie Du Dein Leben besser in den Griff bekommst, wie Du Dich besser zurechtfinden kannst, Deinen Weg gerade gehen kannst, ohne ständig diese lästigen Umwege zu nehmen, die Dir hinderlich sind. Jedes Problem möchtest Du am liebsten vermeiden und wünschst Dir doch nur ein ruhiges, friedliches Leben. Doch all das ist hier und jetzt nicht der Sinn Deines Daseins. Du erlebst die volle Tiefe des Lebens mit all seinen Möglichkeiten. Glaube mir, geliebtes Kind, wärest Du nur mit Blumen umkränzet, würdest Du nur vom Wasser der Quelle trinken, Du hättest keinen Durst mehr nach Wissen und Verständnis. Du wärest satt vom Anblick der Blumen und Dein Wille wäre schwach. Doch Du befindest Dich in dieser Schule des Lebens, nicht um Dich auszuruhen, sondern um wahrhaftig zu wachsen. Niemand, auch wenn es für Dich manchmal so aussehen mag, kann sich dem entziehen. Jeder hat das Seinige zu lernen und zu durchleben. So möchte ich Dir heute Mut machen und Dich auch trösten. Den Tiefen, ich nenne sie lieber so, denn sie verleihen Dir mehr Tiefe und Bewusstheit, folgen immer die Höhen, die Momente des Glücks, der Befriedigung, des Friedens und der Freude. Auch wenn es für Dich oft so scheint, als würdest Du Dich nur auf der Stelle bewegen, so gehst Du doch zielstrebig voran. Es ist immer Deine Seele, die den Weg zuerst geht, der Geist und Körper folgt nach. Die Seele verändert sich Stück um Stück, so dass Du am Ende Deines Lebens das erreicht haben wirst, wozu Du hergekommen bist. Diesen Trost und diese Hoffnung kann ich Dir geben: Du kannst niemals fehlgehen. Es ist nicht möglich, dass Du etwas falsch machst, etwas versäumst, dass Du versagen könntest. All das ist wirklich nicht real. Dies sind nur Gedanken darüber, was Du glaubst, wie Dein Leben scheint. Doch in Wahrheit bist Du helles Licht. Du wirst nie etwas anderes sein, als dieses Licht. Nur wird Dein Licht immer heller und schöner, bis Du am Ende aller Tage wieder die Verschmelzung mit dem Licht aller Lichter erlebst. All das Schwere, das Du erfährst, musst Du niemals allein auf Deinen Schultern tragen. Übergib mir vertrauensvoll Deine Bürde. Du kannst mich bei jedem Namen nennen, den Du kennst: Jesus Christus, Christusbewußtsein, Sananda, dies spielt keine Rolle. Allein Dein Wunsch, dass ich Dir beistehe, lässt mich zu Dir eilen und Dir dienen. Ich habe zu meinen Lebzeiten immer nur den Menschen mit meiner Liebe gedient und werde niemals, solange ich existiere, damit aufhören. Es ist mir eine wahre Freude, Dir dabei zu helfen, Deine Sorgen und Nöte von Dir zu nehmen, die Last etwas erträglicher zu machen. Wenn Du Dich dann erleichtert fühlst, wirst Du plötzlich eine Lösung erfahren, Du wirst wieder klarer sehen und den Weg erkennen, den Du gehen sollst. Vertraue auf meine Anweisungen, die ich zu Deinem und zum Wohle aller, Deiner inneren Stimme mitteile. Ich liebe Dich von Anbeginn der Zeit bis in alle Ewigkeit.

Pfefferminze klärt Deine Verwirrung, schafft Ordnung in Deinem System, hilft Dir, im Hier und Jetzt zu sein und aufmerksam zu werden für das, was um Dich und in Dir geschieht.

Wenn Euch diese Kartenlegung und die Auflösung gefallen hat, lasst es mich wissen!

Eure Ashanar

 

Alles umsonst oder warum Energie nicht kostenlos ist

  
Ihr Lieben,

wenn Euch jemand um Hilfe bittet, helft Ihr bestimmt auch, richtig? Bei Familenmitgliedern und Freunden denkt man darüber gar nicht nach – man tut es einfach.

Doch ich bin jetzt gerade über die Frage gestopert, ob das denn dann auch generell gilt. Also, zu helfen, auch wenn ich nicht weiß, ob ich etwas dafür erhalte.

Es gibt ja, wenn es darum geht, seiner Leidenschaft zu folgen, einfach das zu tun, was man von Herzen gerne tun möchte, eine Frage, die immer wieder auftaucht. Sie lautet: „Was würdest trotzdem tun, auch wenn Du kein Geld damit verdienst?“

Zu Helfen ist eines der Dinge, die ich tun würde, auch wenn ich keine Gegenleistung zu erwarten habe. Doch ich glaube, auch das hat seine Grenzen. So wie ich ja auch meine Grenzen habe. Ich verfüge nicht über endlose Ressourcen an Zeit, an Kraft und an Energie. Ich spüre inneren Widerstand, wenn ich merke, dass jemand etwas von mir fordert, aber selbst nichts zu geben bereit ist. Es ist etwas anderes, wenn ich meine Hilfe und Unterstützung anbiete, dann erwarte ich ja auch nichts. Doch wenn jemand mich selbst darum bittet, dann glaube ich, dass ein Ausgleich nötig ist, um die Sache nicht einseitig werden zu lassen.

Ich hatte vor gar nicht langer Zeit eine Anfrage, bei der ich um einen Dienst gebeten wurde, aber doch bitte unentgeltlich. Ich habe das gemacht, hatte aber anschliessend ein sehr ungutes Gefühl dabei. Das, was ich gegeben habe, in das ich meine Energie, meine Zeit und meine Liebe habe einfliessen lassen, wurde nicht wert geschätzt.

Bedeutet also kostenlos = wertlos?

Dieses Thema ist gerade im Bereich der Heiler und Helfer, die mit Energie arbeiten, wirklich von großer Bedeutung. Eine vorherrschende Meinung ist nämlich, dass etwas, was von Gott gegeben ist doch nichts kosten darf. Also muss ich es kostenlos und freiwillig geben, weil ich es ja auf andere Weise wieder zurück erhalte.

Ja, es ist richtig, dass etwas, das man von Herzen gibt, auch eine Antwort durch etwas findet, das zu einem zurück kehrt, das man auf anderen Wegen dann erhält. ABER – wenn jemand etwas von einem anderen Menschen erhalten möchte, dann gibt es immer einen Preis.

Nehmen wir uns wieder einmal die Natur zum Vorbild. Die Pflanzen wachsen scheinbar „kostenlos“. Doch es braucht die richtigen Voraussetzungen, damit sie keimen und wachsen können. Ohne Licht, ohne Wasser, ohne die richtige Erde und das Sonnenlicht gehen sie zugrunde. Der Preis der Pflanzen liegt also in diesen Bedingungen, die erfüllt sein müssen. Der Preis des Lebens der Tiere ist die Nahrung die sie finden müssen, die Nester und Brustätten, die sie errichten, um für ihren Nachwuchs zu sorgen. Der Preis der Menschen wird in der Währung Geld bezahlt. Ohne Geld wäre der Preis ebenfalls Nahrung und Trinken, ein Dach über dem Kopf und Kleidung. Ohne diese grundlegenden Anforderungen können wir ebenfalls nicht überleben, so wie alles in der Natur.

Wir haben nur vergessen, dass wir statt der Tauschmittel Nahrung, Kleidung und Baustoffe für uns nun das Geld eingesetzt haben. Die Grundbedürfnisse sind in der Regel gestillt. Wenn ein Heiler oder Energiearbeiter seine Dienste anbietet, benötigt er vermutlich nicht gerade seine nächste Mahlzeit oder Trinken für die nächsten paar Tage, um zu überleben.

Doch wenn man es ganz genau betrachtet, handelt es sich immer um einen Tausch. Ich gebe etwas und erhalte etwas zurück. Die Begründung, dass es sich bei Energie ja um etwas frei Verfügbares handelt, ist nur soweit gültig, dass nicht jeder gleichermassen Zugang dazu hat.

Stellt Euch eine Methapher vor: Ein Bauer besitzt einen tiefen Brunnen, während sein Nachbar nur einen Brunnen hat, der nur halb so tief ist. Der Nachbar zur anderen Seite hat gar keinen Brunnen und muss sein Wasser vom Fluss holen, zu dem er eine Stunde Fussmarsch benötigt. Während einer Dürrezeit trocknet der Fluss aus, der Brunnen des zweiten Bauern führt kein Wasser mehr, nur der erste Bauer verfügt noch über Wasser, weil er einen Brunnen ausgehoben hat, der tiefer war, als der seines Nachbarn. Es kostete ihn doppelt so viel Zeit und Arbeit, das Loch dafür zu graben und der zweite Bauer hat ihn deshalb belächelt. Doch nun ist er darauf angewiesen, dass sein Nachbar sein Wasser mit ihm teilt.

Ich frage Euch nun: Ist das Wasser ein frei verfügbares Gut? Ja, eigentlich schon. Aber in unserem Beispiel wird es zum kostbaren Eigentum, weil nur der erste Bauer es noch zur Verfügung hat. Und nur er hat sich die Arbeit gemacht mit seinem tiefen Brunnen.

Genau so ist es mit jeder Art der Energie. Natürlich ist sie frei verfügbar, aber nicht jeder kann sie nutzen. Nicht jeder investiert etwas, um sie für sich nutzbar zu machen.

Und genau darum geht es. Wenn ein Mensch einem anderen helfen kann, weil er besondere Gaben, besondere Eigenschaften erworben hat oder seine ganze Energie hinein steckt, um seine vielleicht sogar angeborenen Talente zu erweitern und zu verfeinern, dann kann ein anderer Mensch ja nicht sagen, es handelt sich um etwas, das frei verfügbar ist!

Hier kommen wir nun wieder an einen wichtigen Punkt: Die Selbstliebe.

Liebe ich mich selbst genug, weiß ich mich selbst und meinen Wert zu schätzen. Wenn ich das weiss, dann kenne ich auch den Preis, den ich selbst bezahle oder bezahlt habe, um zu werden, wer ich bin. Natürlich kann ein anderer Mensch das nicht oder nur schwer einschätzen. Es genügt auch, wenn ich es selbst weiss.

Ich selbst bestimme dann, ob das, was ich gebe, etwas ist, das ich aus freien Stücken, einfach, weil es mir Freude macht, geben möchte oder ob ich entscheide, dass das, was ich gebe, etwas kosten soll. Wenn ich mir selbst wert genug bin, dann kann ich diesen Wert auch ohne Scheu nach außen vertreten.

Oder habt Ihr schon einmal jemanden in den Supermarkt gehen sehen, der glaubt, etwas, auf dem kein Preisschild steht, würde nichts kosten? Oder jemanden, der meint, dass das Obst und Gemüse, das es da zu kaufen gibt ja ein Geschenk der Natur ist und deshalb kostenlos ist? Oder jemanden, der seine Wasserrechnung nicht bezahlt, weil das Wasser ja frei verfügbar ist?

Denkt heute einmal über den Preis nach, den Ihr bezahlt, egal, ob es darum geht, jemandem zu helfen, Eure Arbeit, Eure Güter, die Ihr für Euch benötigt. Was kostet es, eine glückliche Beziehung zu führen? Ist sie kostenlos? Bekommt man alles geschenkt oder muss man auch dort etwas investieren, muss man sich Zeit nehmen, daran arbeiten, immer wieder auf einander zugehen? Selbst Eure Arbeit, die Ihr habt, ist nicht kostenlos. Ihr habt eine Ausbildung, ein Studium absolviert, Erfahrungen gesammelt, die Euch genau dorthin gebracht haben, wo Ihr jetzt seid.

Alles, was Ihr um Euch herum seht, hat einen Preis, alle Dinge, die Ihr zum Leben benötigt, alle Menschen, die um Euch sind.

Ich habe deshalb für mich selbst beschlossen, wieder besser auf mein Gefühl zu achten, denn das sagt mir unmissverständlich, ob ich einen guten Tausch gemacht habe oder nicht.  Es kann gut sein, dass das Glücksgefühl, wenn ich jemandem wirklich helfen konnte, schon genug ist, damit ich mich wahrhaft gut entlohnt fühle. Doch wenn das nicht so ist, wie in dem Beispiel, in dem eine Leistung erwartet, aber keine Gegenleistung angeboten wurde, dann werde ich künftig auch mein Herz ein „Nein“ sprechen lassen.

Eure Ashanar