Tag : erwachen

Das Leben ist zum Kotzen!

2015-12-27 15.06.20

Ihr Lieben,

innerlich bin ich gerade richtig aufgebracht, um nicht zu sagen, zornig. Am liebsten möchte ich mit den Füssen stampfen wie ein wütendes, kleines Kind, Türen zuknallen und herumbrüllen. Ich finde das Leben zum Kotzen! Jawohl!

Wir Menschen werde auf diese Erde geschubst, total unbewusst, ohne jede Vorahnung, was uns hier wirklich erwartet. Bleiben wir mal bei den Tatsachen. Was wir wissen, ist, dass wir geboren werden, dass wir eine Mutter und einen Vater haben und dass wir sterben werden. So. Das war es, was wir wissen.

Alles andere, dieser ganze lange Zeitraum zwischen diesen beiden Ereignissen, das wird also unser Leben sein. Was sollen wir machen? Erst einmal tun wir das, was uns beigebracht wird, wir schauen es von den Erwachsenen ab und später, wenn wir eigenständig denken können und glauben, eine eigene Meinung zu haben, treffen wir selbst Entscheidungen, die den Rest unseres Lebens bestimmen.

Bis wir eines Tages auf die Frage nach dem WARUM stossen.

Warum eigentlich? Warum leben wir? Warum so und nicht anders? Warum hier und warum mit dem, was wir haben und sind?

WARUM?

Was hat Gott sich nur dabei gedacht, oder Allah oder Jehova oder wie auch immer diese Quelle unserer Existenz heißen mag (oder auch das Nichts, aus dem wir plötzlich einfach so erschienen sind)?

Warum gibt es keine Anleitung, für dieses, unser Leben?

Alles müssen wir mühsam selbst herausfinden, müssen uns Gedanken darüber machen, was wir hier tun und wie wir denken, fühlen und reden sollen.

Oder wir tun das nicht, sondern laufen wie die Lemminge hinter anderen her, von denen wir glauben, sie wären schlauer als wir.

Bleiben wir einmal wieder bei den Fakten. Fakt ist, dass wir leben. Fakt ist, dass wir, um zu leben, essen, trinken und schlafen müssen. Damit wären wir bei den Grundbedürfnissen. Weitere wie Schutz, Kleidung, Sicherheit kommen hinzu.

Hier endet bei den meisten Menschen schon das Denken. Alles, was sie denken, ist darauf ausgerichtet. Und wenn möglich, bitte noch ein wenig Luxus, eine kleine jährliche Urlaubsreise, vielleicht auch zwei, Geld genug, um sich die neusten Handys oder Fernseher leisten zu können, um ein schickes Auto zu fahren und in einem Eigenheim zu wohnen.

Was will man denn auch mehr? Sind wir nicht hier, um unser Leben so angenehm wie möglich zu gestalten? Ist das nicht der Grund, weshalb wir leben? Um für unseren Lebensunterhalt zu arbeiten?

Ach ja, ein bisschen Spaß wäre vielleicht auch nicht schlecht, nette Freunde, eine hübsche kleine Familie mit lieben Kindern, einem Hund oder wahlweise einer Katze. Wir legen uns ein Hobby zu, in dem wir das ausleben, was wir im Beruf ja nicht können. Wenn es ganz gut klappt, wird vielleicht sogar das, was uns am meisten Spaß macht zu unserem Beruf. So, soweit so gut. Wir hätten es schlechter treffen können – all die Obdachlosen, all die hungernden Menschen in der Welt, all diejenigen, die ausgebeutet werden. Da geht es uns doch gut. Das muss doch reichen für ein glückliches, zufriedenes Leben.

Oder nicht?

Wir tun das so, weil es alle so machen, ist es nicht so? Wir gehen arbeiten, gehen nach Hause, gehen in Urlaub, gehen in Rente. Gehen ins Grab oder in die Urne, ganz nach Vorliebe.

Puh, ich weiß, ich klinge weder sehr spirituell noch sehr nett. Aber heute bin ich wütend. Wütend auf dieses Unwissen, wütend darauf, dass es keine Anleitung für ein gelungenes Leben gibt. Wütend, dass trotz aller Anstrengung, die wir alle auf uns nehmen, noch immer diese Leere ist. Diese eine Frage, nach dem Warum!

Sicher, es gibt Versuche, das alles zu erklären, ob nun in Religion oder Esoterik. Doch auch das sind nur Ansätze. Die Wahrheit kennen wir einfach nicht. Bis jetzt. Wir können nur raten, nur rätseln.

Und bis wir, falls das jemals der Fall sein sollte, wissen, was wirklich der Grund für unsere Existenz ist, müssen wir einen Weg finden, wie wir uns in diesem Leben die Antwort auf die existentiellen Fragen selbst geben:

WAS IST DER SINN MEINES LEBENS?

WER BIN ICH?

WARUM BIN ICH HIER?

Ich kann nur für mich sprechen. Ich will mich nicht begnügen. Ich möchte mehr wissen, mehr verstehen. Ich möchte wirklich begreifen, was mein eigener Sinn ist. Tochter, Mutter, Ehefrau, Beamtin, Malerin, all das sind nur Rollen, aber das bin nicht ich selbst. Was ist es denn, was mich ausmacht? Bin ich überhaupt wichtig bei Milliarden von Menschen, die die Welt bevölkern?

Wenn ich Bilder der Größenverhältnisse der uns bekannten Planeten ansehe, fühle ich mich wirklich klein und unwichtig.

Warum also bin ich?

Ich bin nicht hier, um Besitztümer anzuhäufen, die zwar angenehm sind, aber die meinen Geist vernebeln, die mich davon abbringen, darüber nachzudenken, was mein Leben wirklich ist.

Leben heißt ja nicht, zu essen, zu schlafen, zu arbeiten. Leben ist mehr. Leben ist auch mehr, als die verschiedenen Rollen zu spielen, mit denen wir uns über lange Zeit identifizieren.

Ich glaube, jeder Mensch kommt irgendwann in seinem Leben an den Punkt, wo er nach dem Sinn sucht, ja, suchen MUSS.

Was von alledem, was uns umgibt, was wir angehäuft haben, gehört uns wirklich? Ist es nicht vielmehr anders herum, dass die Dinge UNS besitzen?

Ich glaube auch nicht, dass die Selbstverwirklichung eine Antwort auf diese Fragen geben kann. Natürlich bringt sie uns ein Stück uns selbst näher. Wenn wir mit dem Leben, das wir führen, uns selbst ganz und gar einbringen, dann fühlen wir uns lebendig, schöpferisch, so, als würden wir einen Unterschied machen.

Doch auch das sind wir nicht. Es ist nur etwas, was wir tun.

Schon als Kind stellen wir tausende Fragen, die die Erwachsenen nicht beantworten können. Irgendwann hören wir auf, weiter zu fragen. Irgendwann glauben wir, alles zu wissen, was wir wissen müssen.

Aber das stimmt nicht.

Ich frage wieder und ich muss Antworten finden.

WIR TUN, WAS WIR TUN, WEIL WIR ES TUN.

Was wäre wenn ich nichts mehr tun würde? Hätte mein Leben dann auch einen Sinn? Was ist mit Menschen mit Behinderung, die gar nichts tun können? Hat ihr Leben einen Sinn?

Begreifen wir eigentlich, was hier vor sich geht? Verstehen wir überhaupt die Welt, uns selbst oder unsere Mitgeschöpfe? Verstehen wir, dass wir mit allen und allem, was ist, verbunden sind?

Wir sind nicht allein, wir sind umgeben von Milliarden von Partikeln, selbst in uns existieren Universen von Zellen, die perfekt zusammen arbeiten. Nur wir, vielmehr unser beschränkter Geist durchschaut nichts davon.

Die Zeit vergeht so oder so. Ob ich nun einfach vor mich hinlebe, den Alltag abarbeite, mich anstrenge, gut und besser zu werden. Oder ob ich nach innen gehe, meditieren, Mantren singe oder barfuß laufe, ob ich aus dem Hamsterrad aussteige, nur um wieder in ein anderes einzusteigen, ob ich liebe oder hasse – die Zeit vergeht.

Meine Lebenszeit, von der ich jetzt eine Stunde für diesen Text geopfert habe, zerrinnt.

Was mache ich also mit diesem, meinem Leben? Welchen Sinn gebe ich ihm? Macht es Sinn, ihm einen Sinn zu geben? Oder genügt das Modell Arbeit-Haus-Familie? Sollte ich damit einfach zufrieden sein?

Ich frage mich manchmal, was die Reichen und Mächtigen dieser Welt wohl als Antwort auf diese Fragen finden. Sie können nichts mitnehmen, weder ihre Macht, noch ihren Reichtum. Vielleicht klammern sich die meisten Menschen deshalb so an das Leben, weil der Tod so eine unsichere Sache ist. Wir wissen einfach nicht mit Gewissheit, was uns erwartet.

Aber bevor ich sterbe, möchte ich WIRKLICH gelebt haben, ich möchte das Leben mit allen meinen Sinnen auskosten, ich möchte es fühlen, erleben, schmecken, riechen, in mich aufsaugen.

Vor einigen Minuten kam mir die Frage in den Sinn, wann ich mich das letzte Mal so richtig lebendig gefühlt habe?

Ich musste erst einige Zeit nachdenken, dann fielen mir so einige Momente ein. Beim Cabriofahren. Bei meinem letzten Sprung ins kalte Wasser. Als ich jung war und mir alles offen stand. Als noch alle Chancen, alle Wege unbetreten vor mir lagen.

Nur weil ich bis hierher gegangen bin, muss ich diesen Weg so nicht weitergehen.

Wenn ich male, fühle ich mich lebendig. Wenn ich einen neuen Duft eines Öles kennenlerne, fühle ich mich lebendig. Wenn ich draußen bin, fühle ich mich lebendig.

Der Verstand, versucht meinen Zorn zu dämpfen und redet mir gut zu. Das Leben ist nun mal so. Alle müssen arbeiten, um zu leben. Man kann hier nicht einfach machen, was man will. Das Leben ist kein Ponyhof.

Warum eigentlich nicht? Warum kann es nicht einfach lustig, abenteuerlich, faszinierend, immer wieder neu, aufregend, turbulent und rasend interessant sein? Warum müssen wir stattdessen Dinge tun, die wir verabscheuen. Einkaufen, sich mit anderen um Parkplätze streiten, Abwaschen, Staubsaugen, Müll rausbringen, Aufräumen, Rechnungen bezahlen.

Ich frage mich, ob jemand, der seine Berufung lebt, auch mit der Zeit davon gelangweilt ist. Ist es nicht nur ein anderes Hamsterrad, in dem man dann gefangen ist?

Manche Menschen machen eine Weltreise, nehmen ein Sabbatjahr, suchen den Kick beim Basejumping oder beim Minigolf – und alle sind sie doch auf der Suche nach dem Sinn in ihrem Leben.

Welche Antworten hast Du gefunden? Oder hast Du noch nicht danach gesucht?

Categories: Miteinander & Verbindung

Vision für 2016

Vision für 2016

Vision2016

Geliebte Kinder, hier spricht Eure Erdenmutter. Ich bin es, die sich Euch zeigt und die Euch aufmerksam machen möchte für das kommende Jahr. Ich zeige mich Euch in vielfältiger Form, ein jeder sieht in mir etwas anderes. Ich halte Euch einen Spiegel vor, damit Ihr Euch selbst darin erkennt. Wisset, die Zeit der Selbsterkenntnis ist gekommen, denn nur durch sie werdet Ihr aufwachen und begreifen, was um Euch und in Euch wahrhaft geschieht.

Schon einige Zeit erlebt Ihr, dass alles sich beschleunigt. Ihr hetzt von einem Ort zum anderen, von einem Termin zum nächsten, sogar in Eurer sogenannten Freizeit seid Ihr niemals frei, sondern voller Verpflichtungen. All das, was Ihr tut, glaubt Ihr, tun zu müssen, um Eure Existenz zu sichern, um Euch und Euren Kindern ein angenehmes Leben bereiten zu können. Doch Ihr kommt nicht zur Besinnung! Ihr seid nicht bei Euch!

Doch die Zeit wird immer schneller und schneller, es ist, als wärt Ihr in einer Achterbahn, die gerade in die Tiefe rast. Ihr könnt es schon kommen sehen, doch Ihr schließt die Augen, weil Ihr Euch davor fürchtet, was Ihr dort unten finden werdet. Das wird den Lauf der Zeit aber nicht aufhalten. Es wird nicht aufhalten, dass Ihr bewusst werdet, allesamt. Nicht einer von Euch kann oben stehen bleiben, sondern Ihr alle reist gemeinsam. Ihr alle werdet erwachen und Euch nach dem Sinn Eures Lebens fragen. Damit beginnt die wahre Reise erst.

Ihr werdet aufhören, alles zu glauben, was man Euch erzählt. Ihr werdet hinterfragen und werdet noch mehr offene Fragen vorfinden. Es wird nicht leicht, sich der Wahrheit zu stellen, auch nicht jender, die in Euren Herzen wohnt. Euer Herz ist mein Verbündeter. Es schlägt mit meinem Puls, der Leben heißt. Euer Blut und mein Blut sind eins. Euer Wasser und mein Wasser sind verbunden. So wundert Euch nicht, wenn die Wunden, die mir geschlagen wurden, auch Euch betreffen. Ihr seht schon, wer Augen hat, zu sehen, was geschieht. Ihr wisst es und doch wollt Ihr es nicht sehen, denn die Wahrheit tut weh.

Ihr wisst, dass Ihr die Macht habt, etwas zu verändern, doch auch das braucht Einsicht und Vernunft. Es braucht einen anderen, besseren Blickwinkel als nur den Eures Radiuses, der gerade einmal für Euch und Eure Familien reicht.

Schaut mir in die Augen. Erkennt Ihr nicht, dass ich Liebe bin und immer war? Ich habe Euch genährt und getragen, habe Eurem Spiel unbeteiligt zugeschaut. Doch glaubt Ihr nicht, dass ich als Eure Mutter Euch Einhalt gebieten werde, bevor Ihr Euch ernsthaft verletzt? Ihr werdet wach gerüttelt, innerlich wie äußerlich, denn es ist Zeit, Euch selbst und Eure wahre Welt zu erkennen.

Verbindet Euch wieder mit mir. Tut nicht länger so, als wäre ich nur ein Fussabtreter, der Euch dient und an dem Ihr Euch bedienen könnt, sondern beginnt mich wieder zu ehren und zu achten. Lasst mich ein in Euer Bewusstsein und Euren Verstand.

Ich diene Euch von Anbeginn und werde dies auch immer tun. Denn ich bin Liebe und ich liebe Euch. Ich nähre Euch mit meiner Liebe – Ihr könnt sie fühlen, wenn Ihr draußen seid, wenn Ihr mich fühlt in der Natur, die Euch umgibt.

Seht, alles, was Ihr denkt, werdet Ihr. Alles was Ihr für andere denkt, schickt Ihr Ihnen als Energie. Ist diese Energie gut oder schlecht? Was glaubt Ihr, was geschieht damit? Wird diese Energie Früchte tragen, weil sie nährend ist oder wird sie sich wie Ballast auf fremde Schultern legen?

Ihr entscheidet selbst, was Ihr tut. Ihr seid den Kinderschuhen entwachsen, aber noch nicht reif, um gütige, weitschauende und verantwortungsvolle Entscheidungen für ALLE zu treffen. Noch kreist Euer eigener Kosmos um Euch selbst, nicht wissend, dass Ihr all das, was Ihr für andere tut, auch für Euch selbst tut.

Liebe ist die Antwort. Liebe ist das Ziel. Liebe ist Euer Sinn. Darauf steuert Ihr zu, indem Ihr erst entdeckt, was NICHT Liebe ist, in Eurem Leben, Eurem Sein. Dann gebt Ihr Euch hin, geht hindurch durch den Schmerz der Erkenntnis und findet dahinter, hinter der Angst, hinter dem Trugbild, das Ihr von Euch selbst und der Welt, die Ihr in Euch tragt – Euer wahres Sein.

Euere Göttlichkeit, die Ihr durch das Seelenlicht in Euch tragt, wird sich entfalten. Ihr seid wie Samen, die in der Erde aufgehen. Sie haben keine Wahl, sie streben nach Entfaltung, hin zum Licht, hin zur Nahrung und zur Reife. So seid auch Ihr.

Die kommende Zeit ist eine Zeit der Reife, des Begreifens, des Verstehens. Ein jeder von Euch wird auf seine Weise dorthin gelangen. Doch habt keine Angst, alles, was geschieht, ist zu Eurem Besten. Über Euch hinauszuwachsen, alte Begrenzungen des Geistes und des Körpers aufzulösen, das steht für Euch an im kommenden Jahr.

Ich bin für Euch da, ich nehme Euch in meine liebevollen Arme – sucht mich draußen, in der Natur. Ich bin Eure Mutter und ich liebe Euch.

Categories: Engelbotschaft